Ist arvepa auch eine Zeitarbeitsfirma?

Nein! Wir sind kein Arbeitgeber und somit auch keine Zeitarbeitsfirma. arvepa stellt lediglich den Kontakt zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber her. Der Arbeitsvertrag wird stets mit dem Arbeitgeber und nicht mit arvepa geschlossen.

Welche Kosten kommen auf mich als Arbeitsuchender zu?

Die Vermittlung durch arvepa ist für Sie komplett kostenfrei, sofern Ihnen ein gültiger Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) vorliegt und alle Voraussetzungen für die Auszahlung des AVGS erfüllt sind. Den AVGS erhalten Sie nach sechs Wochen Arbeitslosigkeit von Ihrer Bundesagentur für Arbeit / Ihrem JobCenter (gemäß § 421g SGB III). Durch diesen Gutschein werden alle anfallenden Kosten von der Bundesagentur bzw. von dem JobCenter übernommen.

Sollten Sie keinen Anspruch auf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein haben (z. B. durch Selbstständigkeit oder momentane Beschäftigung), können wir Ihnen alternativ ein attraktives Angebot erstellen.

Unsere Vermittlungsvorschläge sind für alle Bewerber kostenfrei. Kosten entstehen nur, sofern sie keinen AVGS erhalten und für den Fall, dass wir Sie mit Ihrer Zustimmung erfolgreich und ohne AVGS in einen sozialversicherungspflichtigen Job vermittelt haben.

Welche Kosten kommen auf mich als Arbeitsgeber zu?

Sofern Sie einen von uns vorgeschlagenen Bewerber einstellen, der zuvor arbeitsuchend gemeldet war, besteht für uns in der Regel die Möglichkeit, diesen über einen sogenannten Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) mit der Bundesagentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter abzurechnen. In diesem Fall entstehen Ihnen für unsere Vermittlungstätigkeit keine Kosten.

Sofern der Bewerber, für den Sie sich entscheiden, hingegen keinen Anspruch auf einen AVGS hat, weil er z.B. zuvor selbstständig oder noch in Anstellung war, berechnen wir Ihnen eine Vermittlungspauschale in Höhe von 500,- €. Diese Pauschale berechnen wir ausschließlich im Erfolgsfall, also dann, wenn Sie den Bewerber auch einstellen. Sie wird bei Unterschrift eines Arbeitsvertrages mit unserem Bewerber von uns in Rechnung gestellt. Wir weisen Sie bei jedem Kandidaten, den wir Ihnen vorschlagen, im Vorab ausdrücklich darauf hin, ob dieser über einen AVGS finanziert wird oder durch eine Vermittlungspauschale von Ihnen bezahlt werden müsste.

Was ist ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS)?

Ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) ist ein Gutschein der Bundesagentur für Arbeit, mit dem Sie einen privaten Arbeitsvermittler mit der Suche nach einem Arbeitsplatz beauftragen können. Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein beinhaltet einen festen Betrag und ist personalisiert und somit nicht auf andere übertragbar. Bei einer erfolgreichen Vermittlung erhält der private Arbeitsvermittler ein Vermittlungshonorar von der Agentur für Arbeit bzw. dem JobCenter. Dabei müssen jedoch bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden:

1.) Es muss sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handeln, bei der eine Beschäftigungsdauer von mindestens drei Monaten und einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden vereinbart wird.

2.) Die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages und der Arbeitsbeginn müssen unbedingt in der Gültigkeitsdauer des Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins liegen.

Entstehen für mich Kosten; trotz des AVGS?

Der gültige Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) deckt unter Einhaltung aller Voraussetzungen unsere komplette Dienstleistung ab. Beachten Sie bitte die Hinweise auf dem AVGS bezüglich der Gültigkeitsdauer, der regionalen Festlegungen und weiteren Einschränkungen oder sprechen Sie uns an.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wer hat einen Rechtsanspruch auf den AVGS?

Jeder, der einen Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG I) hat, in einer Rahmenfrist von drei Monaten vor der Beantragung des Vermittlungsgutscheines bzw. Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines mindestens 6 Wochen lang arbeitslos war und noch nicht vermittelt ist. Auch (zuletzt) Beschäftigte einer offiziell geförderten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) oder Strukturanpassungs-maßnahme (SAM) gehören dazu.

ALG II – Anspruchsberechtigte (Hartz IV) hingegen besitzen keinen Rechtsanspruch auf den AVGS. Die Ausstellung liegt im Ermessen Ihres Sachbearbeiters bei dem Jobcenter. Fragen Sie dort nach, ob Sie einen AVGS erhalten.

Wie erhalte ich einen AVGS?

Einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) können Sie telefonisch, schriftlich oder persönlich unter Angabe Ihrer Kundennummer bei Ihrem Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit bzw. dem JobCenter kostenlos beantragen.

Wie bewerbe ich mich bei arvepa?

Es stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Nehmen Sie zunächst unkompliziert und formlos einfach den Kontakt auf eine Art zu uns auf, die Ihnen zusagt. Dazu steht Ihnen z.B. unser Kontaktformular zur Verfügung.

Alternativ können Sie uns aber auch gern eine E-Mail (info@arvepa.de) scheiben oder mit uns persönlich am Telefon (02235 – 47 88 516) sprechen. Im Nachgang werden wir mit Ihnen den weiteren Ablauf besprechen. Wenn Sie sich direkt auf ein Stellenangebot von uns beziehen möchten, können Sie auch unsere Seite „Online bewerben“ für den Erstkontakt nutzen. Wir freuen uns auf Sie.

Warum ist ein Vermittlungsvertrag notwendig?

Ohne einen Vermittlungsvertrag – der laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und SGB III auch erforderlich ist – kann keine Vermittlung durchgeführt werden. Sie beauftragen uns dazu, für Sie eine Arbeitsstelle zu finden. Dafür müssen wir den potenziellen Arbeitgebern Ihre persönlichen Daten zur Verfügung stellen.

Das dürfen wir nur, wenn Sie uns offiziell beauftragen. Ein Vermittlungsvertrag ist laut dem § 296 SGB III (Vermittlungsvertrag zwischen Vermittlern und Arbeitssuchenden) erforderlich.

Wie kann ich den Vermittlungsvertrag kündigen?

Sie können selbstverständlich den Vermittlungsvertrag jederzeit per Mail oder telefonisch kündigen. Danach werden wir Ihre Unterlagen vernichten und Ihre personenbezogenen Daten umgehend aus unserem System löschen.

Sollten Sie eine Wiederaufnahme wünschen, ist eine neuer Vermittlungsvertrag nötig.

Wann kann ich zeitlich mit einem Vorstellungsgespräch rechnen?

Das ist unterschiedlich. Genau lässt sich das nicht festlegen. Wir bemühen uns, Ihnen schnellstens einen Kontakt zu einem potenziellen Arbeitgeber herzustellen.

Muss ich jede Stelle annehmen, die arvepa mir anbietet?

Nein! Die letztendliche Entscheidung über die Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages liegt ausschließlich bei Ihnen und dem Arbeitgeber.

Was geschieht, nachdem arvepa meine Unterlagen erhalten hat?

Nach Eingang Ihrer Unterlagen werden diese umgehend von uns geprüft. Wir melden uns kurzfristig telefonisch bei Ihnen, um weitere Schritte zu klären und senden Ihnen dann alle notwendigen Unterlagen sowie die Vermittlungsvereinbarung per E-Mail zu. Dann wird überprüft, ob bereits für Sie passende Angebote vorhanden sind. Findet sich eine passende Stelle, so teilen wir Ihnen diese umgehend per E-Mail oder telefonisch mit. Danach vereinbaren wir einen Vorstellungstermin. Verläuft dieser positiv, erfolgt die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages zwischen Ihnen und dem Arbeitgeber. Sie überreichen uns dann das Original des Vermittlungsgutscheines sowie eine Kopie des Arbeitsvertrages.

Wie geht arvepa mit meinen persönlichen Daten um?

Selbstverständlich behandeln wir Ihre Daten und Unterlagen absolut vertraulich. Die personenbezogenen Daten werden niemals zu Werbe- oder Marketingzwecken an Dritte weitergegeben und auch nicht anderweitig Dritten zugänglich gemacht. Arbeitgebern leiten wir Ihre persönlichen Daten nur mit Ihrer vorherigen eindeutigen Einwilligung weiter. Dafür brauchen wir die Vermittlungsvereinbarung.

Wie bekomme ich meine schriftlich eingereichten Unterlagen zurück?

Falls Sie eine spätere Rücksendung Ihrer Bewerbungsunterlagen wünschen, fügen Sie bitte einen ausreichend frankierten Rückumschlag bei. Eine Rücksendung ist sonst nicht möglich! Ihre Bewerbungsunterlagen werden unter Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzrichtlinien behandelt.